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JAMON hat einen eigenen namen

Iberisches Weideland

Dehesa Glosario Enrique Tomás

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Das Iberisches Weideland ist ein Ökosystem aus Steineichen, Korkeichen, Gallaichen und Kermeseichen, sehr typisch im Süden und Südosten der Iberischen Halbinsel. Dies sind große Flächen, die von Menschen bewirtschaftet werden, damit das Schwein frei grasen und auf traditionelle Weise mästen kann.

Um diesen wichtigen Begriff in der Welt des Schinkens näher zu erläutern, wollen wir zunächst sagen, dass das Wort Dehesa aus dem Lateinischen für „defesa“ kommt, was bedeutet
„Verteidigung“ oder „begrenztes Land“ für die Nutzung von Weiden. Die Entwicklung und Ausbeutung dieser Landstriche steht in direktem Zusammenhang mit der Zeit der Rückeroberung, außerdem ist bekannt, dass es aus dem dreizehnten Jahrhundert war, als die Bauern begannen, die Höfe zu umzäunen, um die Herde während der Weide zu sperren.

Das Iberisches Weideland

Die Weiden in Spanien sind zweifellos magische Orte dank ihrer Einzigartigkeit und großen Artenvielfalt; was diese Art von Land so besonders macht, ist ein hoher Anteil an bewaldeter Masse, die Eicheln produziert. Diese Masse umfasst Arten der Gattung Quercus wie die berühmten Steineichen, Korkeichen oder Gallaichen, aber auch Kastanien, wilde Olivenbäume, Erdbeerbäume, Mastixbäume oder Felsenrosen.

Das Landwirtschaftsministerium ist für die Kontrolle dieser Gebiete zuständig, und nach seinen Angaben liegt die als Weideland klassifizierte Fläche zwischen 3,5 und 5 Millionen Hektar (ungefähre Angaben):

Extremadura: 1.237.000 Hektar
Andalusien: 946.482 ha
Kastilien-La Mancha: 751.554 Hektar
Castilla und Leon: 467.759 Hektar
Madrid: 113.051 Hektar

In diesen Gebieten gibt es rund 25.000 Bauernhöfe, von denen 8.000 nach eigenen Angaben mehr als 100 Hektar umfassen; 75 % des Gesamteigentums entfallen auf Privatbesitz, der Rest auf kommunale Liegenschaften, Wohngruppen und Rathäuser.

Bedeutung der Dehesa (Iberisches Weideland)

Die iberischen Schweine ernähren sich in den Iberischen Weideland, ohne diese herrlichen Wiesen könnten wir nicht so spektakuläre Produkte wie den iberischen Eichelschinken genießen. Gleichzeitig sind diese Gebiete aber auch von überbordender Schönheit und reich an Biodiversität. Dieser Beitrag zur Umwelt hat einen direkten Einfluss auf die Wirtschaft der Regionen, in denen sie sich befinden, d.h. es gibt viele Viehzuchtbetriebe, die in der Iberischen Weideland nicht nur von Schweinen, sondern auch von Schafen, Ziegen, Kühen, Bullen von Lidia, reinrassigen spanischen Pferden und anderen Rassen und Arten wie dem andalusischen Esel, der weißen Kuh von Caceres und der blauen Henne von Extremadura betrieben werden.

Wenn Sie mehr über die Dehesas (Iberisches Weidenland) erfahren möchten, können Sie unseren Blog besuchen.

Die in der Dehesa aufgezogenen iberischen Schweine sind der Ursprung aller „Iberico Bellota“-Produkte, bei Schinken werden diese Produkte mit dem roten Zaum gekennzeichnet, wenn sie aus 50% Ibérico Bellota Schinken oder Bellota Vorderschinken und/oder 75% Ibérico Bellota Schinken oder Vorderschinken und bei reinrassigen iberischen Schweinen, d.h. 100% Iberico Bellota Schinken und Vorderschinken, hergestellt werden.

Jamón de Bellota 100% Ibérico Extremadura - Enrique Tomás
Iberischer 100% Eichelschinken
Jamón de Bellota Ibérico Selección Enrique Tomás
Iberischer 50% Eichelschinken

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